Ortsverband

Wir möchten Ihnen nützliche Informationen über unsere Partei und über unseren Ortsverband anbieten. Mitglieder aus Schopfheim, Steinen und Maulburg gehören dem FDP-Ortsverband Mittleres Wiesental an. Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben oder einfach nur weitere Informationen wünschen und uns kontaktieren möchten: Auf der Seite “Unser Team” finden Sie den richtigen Ansprechpartner.

 

Leserbriefe

Peter Neumann kann es halt doch nicht ganz lassen. Er schrieb am 21.23.2012 an die Redaktion der Badischen Zeitung:

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, meine „Karriere“ als Leserbriefschreiber zu beenden. Aber, man soll nie „nie“ sagen. Also wage ich es nochmal und übersende Ihnen anbei mein „Pamphlet“ mit der Bitte um Veröffentlichung, jedoch nur, wenn der Text unverändert und ungekürzt bleibt (gebranntes Kind …). Anderenfalls werfen Sie den Brief in den Papierkorb oder –besser-  leiten Sie ihn weiter an Herrn Maron nach dem (SWR 1 -)  Motto: ich schreibe Ihnen einen Brief, damit Sie sich freuen….  

"Welch eine Platzverschwendung!

Auf der gesamten „Dritten Seite“ der BZ vom 17. März beschäftigt sich Herr Thomas Maron, ein ausgewiesener „Freund“ der FDP, mit dieser Partei und drei ihrer Protagonisten. Schon die
Überschrift: “Die Querköpfe kommen“ würde in Größe und Originalität auch der Bildzeitung Ehre machen. Während ich mich durch den Text kämpfe, vermute ich, er meint „Querdenker“, aber das wäre natürlich viel zu positiv ausgedrückt.

Der erste „Querkopf“ und „Dreitagebartträger“ ist Christian Lindner, der Politiker mit Rennfahrerlizenz, der –so vermutet Maron- auf der Couch oder wo auch immer liegend vom Ruf der
Partei überrascht, in die erstbeste Hose springt und zum schier aussichtslosen Kampf eilt. Toll. Die Hose, eine blaue Jeans, ist löchrig, wie zweimal um Text und zusätzlich in der Bildunterschrift betont wird. Auf dem Großbild ist das zwar nicht zu erkennen, aber wenn’s der Sache dient, was soll’s. Offenbar erkennt Herr Maron auf dem Bild auch: “Die Lust auf eine zweite Chance quoll ihm in seinem papierlosen Abgeordnetenbüro aus jedem Knopfloch!“ (Vielleicht auch Hosenloch?).

Der zweite (ebenfalls) Querkopf und Dreitagebartträger, Wolfgang Kubicki, auf seinem Weg nach Düsseldorf: „lässig lenkt die linke Hand das flinke Gefährt. Easy Rider im Strommobil… . Er steigt vor einem Bauernhof aus seinem Wagen, das Smartphone am Ohr, seine Kiefer mahlen, stahlblaue Augen fixieren einen Punkt im Nirgendwo.“ Später, in einer Einkaufspassage: “… wie immer umspielt dieses für ihn typische maliziöses Lächeln seine Lippen!“ Wir sind nicht im Feuilleton angekommen, sondern immer noch auf Seite 3! Unverbindliche Ausdrücke wie „eigentlich“, „so heißt es“, „viele sagen“ durchziehen den Artikel nach dem Motto nicht Genaues weiß man nicht aber frisch behauptet ist halb bewiesen.

Am Ende der Lektüre frage ich, was ist hier der Erkenntnisgewinn? Meine Antwort: keiner (siehe Überschrift). Ohne Substanzverlust könnte man den Artikel auch auf den Platz der BZ „Unterm Strich“ eindampfen, allerdings mit Beschränkung auf nur einmal Löcher in den Jeans. Noch prägnanter kann ich Herrn Maron interpretieren: Hohn und Spott über die FDP, egal wer sie führt und was sie macht! Übrigens: gerade hat die FDP gegen erbitterten Widerstand aus CDU/CSU durch einen besseren Schutz von Journalisten und ihren Informanten die Pressefreiheit gestärkt. Für diese Nachricht stand in der BZ kein Platz mehr zur Verfügung, auch nicht auf der „Dritten Seite“. Schade!"


Peter Neumann
Hüsinger Straße 12
79689 Maulburg.

 

News von der Basis

Liebe (Partei-) Freunde und Sympathisanten,

FDP Mittleres Wiesental

„Wir schenken Ihnen reinen Wein ein!“


Unter diesem Motto nimmt der FDP Ortsverband am Hauptstraßenfest „Ein Sommertag“ in Maulburg am 30.07. ab 10 Uhr teil. In der Sitzung am Mittwoch, den 13. Juli beschlossen die anwesenden Mitglieder die Teilnahme sowie die Bewirtung der Besucher mit Badischem Wein, Gersbacher Käse sowie alkoholfreien Getränken. Der Tag soll ganz der Geselligkeit gewidmet sein, die Liberalen stehen aber auf Wunsch natürlich auch für ein kleines politisches Gespräch Rede und Antwort.
Anlässlich der Versammlung wurde auch ausführlich über das Thema Schopfheimer Wochenmarkt diskutiert. Die Runde war sich einig, dass man eine äußerst erfolgreiche Einrichtung wie den Schopfheimer Wochenmarkt nur in wirklich dringenden Fällen ändern sollte. Der Schopfheimer Wochenmarkt ist eine Attraktion, die viele Anbieter und Kunden aus dem ganzen Landkreis anzieht. Hiervon profitieren auch die übrigen Geschäfte in Marktnähe. Warum jetzt plötzlich die Wallstraße an Markttagen für den (Auto)Verkehr geöffnet werden soll, ist nicht einzusehen, zumal sie ja auch bei vielen anderen Veranstaltungen gesperrt ist. Besucher, die auf ein Auto angewiesen sind, erreichen den Bereich bei der alten Kirche problemlos über die Nordumfahrung, welche ja gemäß Verkehrsplanung an Bedeutung gewinnen soll.

Den Markt zu reduzieren kann wirklich nicht im Interesse der Stadt liegen. Schon heute gibt es insbesondere an Samstagen „e rächdi Druggede“ so dass z.B. Rollstuhlfahrer kaum mehr durchkommen. Dass jetzt noch die Stände von der Wallstraße auf den Marktplatz kommen sollen, erscheint den Praktikern ausgeschlossen. Eine andere Anordnung der Stände und die Verbannung der Autos, die als Warenlager bzw. als Schutz der Waren vor Sonne bzw. Kälte benötigt werden, ist nicht praktikabel, zumindest wenn man die Qualität und Erreichbarkeit aller Stände beibehalten will. Vergleiche mit Lörrach oder Freiburg hinken: dort gibt es deutlich mehr Platz und alle Stände sind gleich gut zugänglich. Fazit: Die FDP ist eindeutig für die Beibehaltung der jetzigen Regelung.

Überrascht hat auch, dass für diese Problematik wieder ein Planungsbüro eingeschaltet wurde. Es ist offenbar ein Zeichen der Zeit, dass die öffentliche Hand vor lauter Angst vor Widersprüchen und Diskussionen sich hinter externen Büros, Gutachtern usw. versteckt. Hier wird oft sinnlos viel Geld verpulvert. Das z.B. beim Uehlin Areal externer Sachverstand gefragt ist, steht außer Frage, aber den Wochenmarkt müssten Verwaltung, Stadtrat und Betroffene doch selbst einvernehmlich regeln können.




Und nachgereicht:
Bericht vom 17. 06.

Bei der letzten Sitzung des Ortsverbandes konnte Vorsitzender Peter Neumann ein junges Neumitglied des Ortsverbandes sowie einen jungen Interessenten (der mittlerweile ebenfalls Mitglied wurde) begrüßen. Man sieht daran, dass die FDP trotz schlechter Umfragewerte keineswegs tot ist, sondern dass gerade auch junge Menschen erkennen, dass die von linken Parteien favorisierte Rundum-Sorglos-Pakete (die letztendlich zu weiterer Verschuldung zu Lasten der jungen Generation führen) nicht zu einem selbstbestimmten, erfüllten Leben führen und dass daher liberales Gedankengut auch jungen Menschen anspricht.

Heidi Thron, unsere Kandidatin bei der letzten Landtagswahl, berichtete als Gast zusammen mit Ulrike und Christian Mack von den letzten Parteitagen, welche Bezirks-, Landes- und Bundespartei in kurzen Abständen veranstalteten. Besonders der Bundesparteitag mit seiner personellen Erneuerung der Partei- und Fraktionsspitze war für die durch diverse Wahlniederlagen enttäuschten Mitglieder sehr motivierend zum weiteren Kampf für die liberalen Werte. Der neue Parteivorsitzende Philipp Rösler konnte mit seiner ruhigen, aber sehr bestimmten Art die Delegierten begeistern und wurde mit einem hervorragenden Wahlergebnis belohnt.
Christian Mack berichtete auch vom Evangelischen Kirchentag in Dresden, bei dem eine große Zahl von FDP Mitgliedern und Mandatsträger sich bei diversen Veranstaltungen einbrachten.

Folgende Termine wurden festgelegt: nächste Ortsverbandssitzung am Montag, den 8. August; FDP Sommerfest am Samstag, den 6. August  (Hütte Eichholz). Weiterhin regte Christian Mack an, im Herbst eine Veranstaltung „40 Jahre Freiburger Thesen“ zu machen; dies wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.
 


Zum Schluss noch ein Leserbrief, den ich an die Tageszeitungsredaktionen übermittelt habe:

Das ist richtig „nett“, wenn Herr Bernhard Walker zum Thema FDP und Steuersenkung am 5. Juli in der BZ  schreibt, :“ dabei ist es keineswegs so, dass der Wunsch der Liberalen ‘purer Irrsinn‘ wäre“. Nicht so nett ist allerding, dass er in seinem Anliegen, die FDP runterzumachen, sich nicht nur im Ton vergreift, sondern es  vor allem mit den Tatsachen nicht so genau nimmt. So beklagt er, die FDP würde nicht an die Senkung der Sozialabgaben, sonder nur an  Steuersenkungen denken. Und was steht auf Seite 1 derselben Ausgabe:  Herr Thomas Maron schreibt: „Union und FDP hatten sich am Wochenende grundsätzlich über die Senkung von Steuern und Sozialabgeben verständigt“. Auch dass der deutsche Boom im Wesentlichen ein Exportboom sei, stimmt nicht mehr; ca. 60 % unserer Wertschöpfung (Konsum, Kauf langlebiger Güter, Investitionen) sind gegenwärtig national. Übrigens wurden meines Wissens alle Steuersenkungen der letzten Jahrzehnte nicht aus Haushaltsüberschüssen finanziert, sondern aus Haushalten mit immer größeren Defiziten, daran sollte sich übrigens auch die heutige Opposition erinnern.

Nach meiner Meinung geht –entgegen dem weiteren Vorwurf von Herrn Walker- die Steuerdebatte sehr wohl mit ökonomischen Betrachtungen wie z.B. Verminderung der (un)heimlichen Progression der Lohn/Einkommensteuer und Abflachung des Mittelstandsbauchs einher. Wenn bei einem Durchschnittsverdiener von den eher moderaten Lohnerhöhungen dieses Jahres im Schnitt über 50% von Vater/Mutter Staat abkassiert werden und beim Bürger kaum ein Inflationsausgleich ankommt, ist das unerträglich und muss geändert werden. Es handelt sich bei den diskutierten Entlastungen keineswegs um Steuergeschenke, sondern um vernünftige Korrekturen einer aus dem Ruder laufenden Steuer- und Abgabenpolitik. Und wenn man bedenkt, dass in der Finanzplanung von Herrn Steinbrück für 2011 ursprünglich eine Neuverschuldung 100 Milliarden Euro vorgesehen war, die dank der Politik der letzten und insbesondere der jetzigen Regierung auf nunmehr unter 30 Milliarden gesenkt werden kann, sollte auch Herr Schäuble endlich einsehen, dass eine Entlastung jetzt ansteht und er nicht kontinuierlich die schon vor Monaten skizzierten Steuerpläne der FDP infrage stellen kann. Dann hätte man im Herbst, nach der Steuerschätzung, mit einem schlüssigen Konzept antreten ohne dieses nervende monatelange Hickhack, das Herr Walker zurecht bemängelt.


Mit freundlichen Grüßen

Peter Neumann
FDP Mittleres Wiesental
Tel. +49 7622 675122
Mob. 0174 24 18 710
web: http://www.fdp-mittleres-Wiesental.de
mail: peter.neumann@gab-neumann.de

 

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